Die Bücher von Sigmund Freud in richtiger Reihenfolge

Biografie zu Sigmund Freud

Geburtsjahr: 1856 | Geburtsort: Freiberg

Der Begründer der Psychoanalyse: Sigmund Freud kam am 6. Mai 1856 als Sohn des jüdischen Kaufmanns Jakob Freud in Mähren (heutiges Tschechien) zur Welt. Im Alter von vier Jahren zog es seine Familie nach Wien. Hier wurde Freud zunächst auf einer privaten Volksschule unterrichtet, bevor er das auf Sprachen spezialisierte Communal-Realgymnasium im Bezirk Leopoldstadt besuchte. Freud war ein guter Schüler, der sein Wissen nur zu gerne an seine Geschwister weitergab und diesen beim Lernen half. Das Abitur konnte er mit insgesamt sieben Bestnoten bestehen.

Dank des erstklassigen Zeugnisses und der vielseitigen Interessen stand ihm die Welt des Wissens offen. Zunächst spielte er mit dem Gedanken, ein Studium der Rechtswissenschaften zu beginnen, entschied sich dann aber letztendlich doch für ein Medizin-Studium. 1873 immatrikulierte Freud an der Universität Wien. Während seiner Studienjahre beschränkte er sich nicht nur auf Medizinvorlesungen, sondern besuchte unter anderem auch andere Vorträge zum Thema Logik oder Empirismus, auch die Zoologie wurde eines seiner Spezialgebiete. Freud wollte nicht nur seinen Wissensdurst stillen, sondern den Menschen stets in seiner Ganzheit verstehen.

Schon während der Studienzeit forschte Freud unter der Leitung von Ernst Wilhelm von Brückes über die Nervensysteme von Fischen. Auch nach der Promotion setzte er seine Forschung fort. Während seiner Arbeit im Wiener Krankenhaus beschäftigte er sich intensiv mit der schmerzstillenden Wirkung von Kokain. Nach einer Forschungsreise durch Frankreich ließ sich Freud endgültig in Wien nieder und wurde Leiter der Neurologie des Kinderkrankenhauses.

Durch den Arzt Josef Breuer kam Freud mit der Psychoanalyse in Kontakt. Zwar konnte er im Kinderkrankenhaus wichtiges Wissen darüber aufbauen, doch entschied er sich später, eine eigene Praxis zu eröffnen, die ihm jedoch nur wenig Geld einbrachte. Allerdings konnte er hier viele bedeutsame Erkenntnisse erlangen, aus denen beispielsweise der bekannte Ödipuskomplex und die Triebtheorie hervorging.

Freuds Theorien revolutionierten die Psychotherapie und sind noch bis heute in aller Munde. Zu den bekanntesten literarischen Werken zählen „Die Traumdeutung“, „Massenpsychologie und Ich-Analyse“ sowie  „Vorlesung zur Einführung in die Psychoanalyse“.

Lesetipp: Der Witz und seine Beziehung zum Unbewußten

In diesem Werk hat sich der Begründer der Psychoanalyse, Siegmund Freund, genauer mit der Wirkung und dem Stellenwert des Witzes beschäftigt. Freud stellt vergangene Studien vor, um dann anhand bestimmter Fallbeispiele spezifische Eigenschaften des Witzes mit seinen theoretischen Grundlagen zur Psychodynamik zu verknüpfen. 

Sigmund Freud: Der Witz und... *
Freud, Sigmund (Autor)

Recherchierte Reihenfolge(n)

Genre(s)

Sachbücher

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