– Geschrieben von Kerem –

Lesetipps aus dem Oktober 2023

Liebe Leserin, lieber Leser,

auch im Oktober 2023 wollen wir Euch wieder einige Buchtipps präsentieren. Taucht mit uns in die faszinierende Welt der Bücher ein und entdeckt eine große Quelle an spannenden Neuererscheinungen, Bestsellern und persönlichen Leseempfehlungen von Kerem und Jere. 

Autor des Monats

Cornelia Funke

Für alle, die endlich wissen wollen, wie die spannende „Tintenwelt-Reihe“ weitergeht, liefert unsere Autorin des Monats Oktober den lang ersehnten vierten Band „Die Farbe der Rache“ ab. Und für alle anderen ist es höchste Zeit, in die Serie einzusteigen. Die weltweit erfolgreiche Schriftstellerin Cornelia Funke begeistert vor allem Jugendliche und junge Erwachsene mit ihren fantastischen Romanen. Ihre treuen Fans warten sehnsüchtig auf neue Veröffentlichungen. Diesen Monat wurde das Warten der Fans nun endlich belohnt. So konnte die 1958 in Dorsten geborene Autorin auf Anhieb Platz eins der Spiegel-Bestsellerliste erklimmen und wird sich dort vermutlich noch lange halten. Mit diesem Band wird aus der bisherigen Trilogie eine Tetralogie und die spannende Geschichte von Meggie, Mo und Staubfinger geht weiter. Orpheus plant seine Rache an allen, die ihn besiegt haben. Dafür nutzt er einen mächtigen Zauber. Vom Time Magazine wurde Funke zu den hundert einflussreichsten Menschen im Jahr 2005 gewählt und in Deutschland zählt sie längst zu den erfolgreichsten Kinder- und Jugendbuchautoren. Viele ihrer Bücher wurden mit den bedeutendsten Preisen ausgezeichnet und verfilmt. Inzwischen hat sie ihre deutsche Heimat für Malibu in Kalifornien eingetauscht.

Neuerscheinung des Monats

Daniel Kehlmann: Lichtspiel

Ein Meisterwerk der Weltliteratur gefällig? Dann ist unsere Neuerscheinung des Monats Oktober genau das Richtige. Einer der erfolgreichsten deutschen Autoren der Gegenwart erzählt in seinem neu erschienenen Roman „Lichtspiel“ eine wahre Geschichte aus der Zeit des Nationalsozialismus. Im Mittelpunkt steht der Regisseur G.W. Pabst, der aus dem kalifornischen Exil in Hollywood wieder zurück nach Deutschland kehrte und sich in die Dienste der Nazis stellt. Pabst war vor seiner Flucht ein Star des deutschen Films, möglicherweise der erfolgreichste Regisseur seiner Epoche, aber in Hollywood scheitert er. Er kommt zurück und wird von Goebbels nach Berlin eingeladen, der ihn unbedingt für sich und seine Zwecke gewinnen will. So wird er – zunächst noch unfreiwillig – ein Handlanger, doch am Ende macht auch er sich schuldig. Kehlmann beweist nach „Tyll“ erneut seine einzigartigen Fähigkeiten als Autor, indem er Figuren lebendig werden lässt und ihre innere Zerrissenheit darstellt. Von Kritikern wird das Buch als „Meisterwerk“ und „Geniestreich“ bezeichnet. Der Roman ist auf höchstem literarischen Niveau und gehört im Prinzip schon jetzt zur Pflichtlektüre.

Bestseller des Monats

Ken Follett: Die Waffen des Lichts

Der neue Historienroman des weltweit erfolgreichen Autor Ken Follett ist zugleich auch der letzte Band der „Kingsbridge-Serie“. Wie gewohnt investiert der Star-Schriftsteller einen immensen Aufwand in die Recherche für seinen historischen Roman. Insgesamt drei Jahre war er mit diesem spannenden Buch beschäftigt. Das Ergebnis bietet einen interessanten Einblick in die Jahre am Ende des achtzehnten Jahrhunderts bis zur Schlacht bei Waterloo 1815. Im Mittelpunkt steht die junge Sal, die nach dem Unfalltod ihres Mannes den Sohn allein durchbringen muss. Nachdem sie sich mit dem Gutsherrn streiten, werden beide aus der Stadt vertrieben. Sie kommen nach Kingsbridge, einem kleinen Dorf, in dem gerade die Industrialisierung Einzug hält. Follett beschreibt detailliert und hochspannend, wie die Veränderungen durch die neuen Maschinen das Leben der Menschen beeinflussen. Für Fans von historischen Romanen ist das Buch eine klare Leseempfehlung. Die treuen LeserInnen des Autors warten ohnehin schon lange auf einen neuen Band in der beliebten Reihe. Neben den außergewöhnlichen Charakteren sorgt vor allem die mitreißende Geschichte dafür, dass LeserInnen das Buch nicht mehr aus der Hand legen können.

Von Kerem gelesen

Die Einladung von Sebastian Fitzek

Der neue Thriller von Deutschlands beliebtestem Thrillerautor fesselt die LeserInnen mit einigen unerwarteten Horrorszenen. Platz eins der Bestsellerliste ist für Sebastian Fitzek längst zur Gewohnheit geworden und „Die Einladung“ bietet beste Leseunterhaltung. Die Hauptfigur Marla Lindbergh nimmt die Einladung zu einem Klassentreffen für ein verlängertes Wochenende in den Alpen nur zu gerne an. Doch die Vorfreude kehrt sich schnell ins Gegenteil um. Alle Zimmer in dem abgeschiedenen Hotel sind bezogen, doch niemand scheint da zu sein. Als sie die anderen sucht, hört sie das unverkennbare Husten des Mannes, der einst versuchte, sie umzubringen. So beginnt ein alptraumhafter Kampf ums Überleben, der für einige Gänsehaut-Momente bei den LeserInnen sorgt. Fitzek weiß genau, wie er sein Lesepublikum an der Nase herumführen kann und hält die Spannung mit einigen überraschenden Wendungen bis zur letzten Seite aufrecht. Wer noch auf der Suche nach einem packenden Thriller ist, wird hier fündig und nicht enttäuscht werden.

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